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F. zollikofferi ist eine Eulenart der Feuchtgebiete in den Steppenlandschaften Osteuropas und Zentralasiens. Sie wird nur höchst selten in Mitteleuropa gefunden und gilt als Irrgast. Nach langem Fehlen in Deutschland gelang 2024 wieder ein Nachweis in Thüringen. Da der dort beobachtete Falter (hier einen Link zum Artporträt im BB-Portal herstellen) sehr frisch aussieht, ist ein Schlüpfen „vor Ort“ wahrscheinlich. Das deutet darauf hin, dass die Art hier ein oder sogar mehrere Folgegenerationen aufbauen kann. Da der Falter von der Größe und der Zeichnung her bei flüchtiger Betrachtung durchaus mit den Schilfeulen Rhizedra lutosa bzw. Nonagria typhae verwechselt werden könnte, bitten wir Euch, diese Arten beim Licht- oder Köderfang genauer anzusehen. Der Falter ist von Ende August bis Anfang Oktober am Licht oder Köder zu erwarten.

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Diese Schilfeule wird neuerdings etwas verbreiteter gefunden – sowohl im Küstenbereich als auch im Süden und in der Mitte Deutschlands – , auch in Regionen, aus denen sie früher nicht bekannt war, wie z.B. in Thüringen (hier Link zu Artporträt im BB-Portal schalten). Aus Brandenburg gibt es nur eine sehr alte, nicht belegte und daher unsichere Angabe. A. neurica fliegt in Schilfgebieten von den letzten Junitagen bis Anfang August, meist in der zweiten Julihälfte. Ein Vorkommen in Brandenburg scheint vor allem in der Uckermark möglich, besonders in den großen Schilfgebieten am Ober- und Unteruckersee bei Prenzlau sowie in schilfreichen Söllen in der Agrarlandschaft. Der Falter fliegt ans Licht, ist aber leicht mit der häufigeren A. dissoluta zu verwechseln. Diese hat auf der Hinterflügelunterseite einen deutlichen schwärzlichen Mittelpunkt, teilweise auch auf der Unterseite der Vorderflügel, der bei A. neurica fehlt. Deshalb sollten unbedingt Belegexemplare mitgenommen werden. Raupen bzw. Puppen können in Schilfhalmen (Phragmitis australis) und im Rohrglanzgras (Phalaris arundinacea) gefunden werden, deren Herzblätter vergilbt sind. Eine analoge Lebensweise in Schilfhalmen haben auch die Eulenarten A. dissoluta und Lenisa geminipuncta.

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P. capreolaria (hier Link zum Artporträt in unserem Portal schalten) ist ebenfalls eine mehr südlich verbreitete Art, die ihr Areal in den letzten Jahrzehnten deutlich nach Norden erweitert. Vor wenigen Jahrzehnten war die an Fichte (Picea abies) und Tanne (Abies alba) gebundene Art in den östlichen Bundesländern vorwiegend im Bergland verbreitet. Neuerdings wird der Falter auch in niedrigen Lagen beobachtet und wurde im Westen Deutschlands in jüngster Zeit verbreitet nördlich bis nach Schleswig-Holstein gefunden. Ein Auftreten in natürlichen Fichten- und Tannenwäldern in Brandenburg in der Niederlausitz ist ebenso zu erwarten wie in Fichtenforsten im Fläming oder im Westen von Mecklenburg-Vorpommern. Inzwischen tritt die früher meist einbrütige Art in zwei Generationen auf und ist von etwa Ende Mai bis September am Licht zu erwarten.

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I. degeneraria (hier Link zum Lepiforum schalten) ist im Mittelmeeraum und generell in Südeuropa eine weit verbreitete und häufige Art. Aktuell breitet sie sich im Westen Deutschlands massiv nach Norden aus und wird vom Mittelrhein bis in Gebiete des Niederrheins verbreitet gefunden. Auch in Tschechien ist eine starke Häufigkeitszunahme und Ausbreitung nach Norden zu beobachten. In Sachsen wird die Art folglich seit 2023 beobachtet und erreichte 2025 den Norden der Oberlausitz (hier Link zum Artporträt im BB-Portal setzen) nahe der Grenze zu Brandenburg. Mit hoher Wahrscheinlichkeit breitet sich die Art weiter aus. Ein Auftreten in Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt ist wahrscheinlich. Der Falter fliegt in zwei Generationen von etwa Mitte Mai bis Mitte September. I. degeneraria ist besonders in Siedlungsbereichen und an warmen Waldsäumen zu erwarten und fliegt ans Licht. Bitte achtet auf die Art vor allem in der Niederlausitz.

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Seit einiger Zeit breitet sich diese euro-sibirische Art von Südwesten und Osten kommend Richtung Brandenburg aus. Stegania cararia (hier Link zu unserem Artporträt schalten) wird aktuell schon regelmäßig in Thüringen, auch im Westen Sachsens und Süden Sachsen-Anhalts gefunden. Im Osten breitet sie sich in Polen westwärts aus. Sie sollte in nicht zu trockenen Mischwäldern mit reichen Espen-Beständen (Populus tremula) mittels Lichtfang gesucht werden. Die Hauptflugzeit in angrenzenden Regionen liegt von Anfang Juni bis Mitte Juli, während die ähnliche und inzwischen weit verbreitete atlanto-mediterrane Art Stegania trimaculata (hier Link zu unserem Artporträt schalten) in zwei Generationen von Mitte April bis Mitte September am Licht gefunden wird.

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Der Kardinal (hier Link zu unserem Artporträt schalten) wurde am 9. August 2025 erstmalig in Mecklenburg-Vorpommern nahe der Grenze zu Brandenburg fotografiert. Beobachtungen aus Südost-Polen und der Schweiz (Lepiforum) sowie aus Tschechien (https://portal.nature.cz/uvod) deuten darauf hin, dass sich A. pandora aktuell nordwärts ausbreitet. Der Falter ähnelt sehr dem häufigen Kaisermantel (Argynnis paphia), hat aber eine völlig andere Unterseite (hier link zu A. pandora im Lepiforum schalten). Bitte schaut Euch im kommenden Sommer die Kaisermäntel genauer an!

Heute 14.04.2026

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  • Argynnis pandora
  • Stegania cararia
  • Idaea degeneraria
  • Pungeleria capreolaria
  • Archanara neurica
  • Fabula zollikoferi

Faunistische Mitteilungen

  • Venusia blomeri (Curtis, 1832) – Neufund für BB und Erstnachweis für das norddeutsche Tiefland

    Am 4. Juni 2025 fing Peter Weisbach ein frisches Männchen von V. blomeri am Rande des Löcknitztales bei Kienbaum im Osten von Berlin. Meist wurde die Art in Mitteleuropa in kühl-feuchten Tälern des Hügel- und Berglandes gefunden; im Norden und Nordosten Polens aber auch in Mischwäldern der Weichsel-eiszeitlich geprägten Landschaften des Tieflandes, ähnlich wie im Löcknitztal.

    P. Weisbach & J. Gelbrecht

    Fred Ockruck, 18.08.2025

     
  • Synanthedon mesiaeformis (Herrich-Schäffer, 1846) – Erstnachweis in MV und ein zweiter Nachweis in BB

    R. Brechlin fing am Pheromon 3 Männchen von S. mesiaeformis am 16. Juni und 1 Männchen am 17. Juni 2025 in Friedberg bei Pasewalk im Osten von MV. Es handelt sich um einen Erstnachweis für dieses Bundesland und den zweiten Nachweis in Deutschland. In einer Pheromonfalle (Zeitraum 21. – 23. Juni 2025) fand dann A. Kormannhaus bei Hoppegarten bei Müncheberg (Ostbrandenburg) ein weiteres Männchen von S. mesiaeformis, dem zweiten Fundort in BB. Vermutlich ist die Art in BB, zumindest in der Osthälfte, weiter verbreitet.

    R. Brechlin & A. Kormannshaus

    Fred Ockruck, 18.08.2025

     
  • Chariaspilates formosaria (Eversmann, 1837) – Wiederfund in MV und damit für DE

    Am 22. Juni 2025 beobachteten R. Brechlin & W. Krämer bei Gegensee im äußersten Osten von Mecklenburg-Vorpommern (MV) 10 Männchen von C. formosaria, die meist zu später Stunde an das Licht flogen. Es handelt sich um einen Wiederfund für Deutschland. Auch am 26. Juni 2025 erschienen 5 Männchen am Licht (R. Brechlin). Zuvor wurde die Art letztmalig 1996 im Anklamer Stadtbruch, ebenfalls in MV, nachgewiesen.

    R. Brechlin

    Fred Ockruck, 18.08.2025

     
  • Ein dritter Nachweis von Atypha pulmonaris (Esper, 1790) in Brandenburg

    Am 28. Juni 2025 fand Falk Rühle ein Männchen der Eule A. pulmonaris im äußersten Süden Brandenburgs am Hauslicht. Es ist erst der dritte Nachweis der Art in diesem Bundesland. Erstmalig wurde sie 1993 im Oberspreewald (leg. M. Thate) nachgewiesen und dann im Jahr 2000 bei Kraupa (leg. J. Jacobasch). Alle Funde liegen an der Arealnordgrenze der Art. Zukünftig sollte durch gezielte Raupensuche – die Raupe lebt im Frühjahr in den Blüten von Lungenkraut – geprüft werden, ob A. pulmonaris überhaupt stabile Populationen in Brandenburg aufweist.

    F. Rühle & J. Gelbrecht

    Fred Ockruck, 18.08.2025

     
  • B. euphrosyne - nach über 40 Jahren in Brandenburg wiederentdeckt

    Am 9. Mai 2025 fotografierte Petra Liersch ein Männchen dieser Art in der Nähe von Eisenhüttenstadt, die in Brandenburg als ausgestorben galt. Eine Nachsuche von P. Liersch, Karola Klingbeil und Jörg Gelbrecht am 13.05.2025 in der Umgebung des ersten Fundortes führte zum Nachweis von mindestens 5 weiteren Männchen. Das deutet darauf hin, dass es sich aktuell um eine kleine, aber wohl stabile Population handelt. Möglicherweise ist B. euphrosyne aus den gut besiedelten Wäldern östlich der Oder (Polen) wieder nach Brandenburg eingewandert.

    P. Liersch, J. Gelbrecht & K. Klingbeil

    Fred Ockruck, 25.05.2025

Faunistische Literatur

  • Märkische Entomologische Nachrichten (MEN)
  • Landesweites Schmetterlingsmonitoring in Brandenburg
  • Die Großschmetterlinge (Macrolepidoptera) der Diluviallandschaften um Eberswalde
  • Die Tagfalter von Brandenburg und Berlin (Lepidoptera: Rhopalocera und Hesperiidae)

Interessante Links

  • Lepiforum (Bestimmung von Schmetterlingen)
  • Tagfaltermonitoring in Deutschland
  • Die Schmetterlinge Deutschlands
  • Tagfalter in Bayern
  • Schmetterlinge Baden-Württemberg
  • Schmetterlinge Nordrhein-Westfalen
  • Entomologische Gesellschaft Orion Berlin
  • Berliner Fachgruppe Entomologie
  • LFA Entomologie im NABU Brandenburg
  • Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut, Müncheberg
  • Thüringer Entomologenverband
  • Insekten Sachsen
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